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Außenamtsgeneralsekretär Linhart trifft ICAN-Direktorin Fihn

01.02.2018

„Mit dem Friedensnobelpreis 2017 wurde ICAN für seinen unermüdlichen Einsatz für eine Welt frei von Atomwaffen ausgezeichnet“, betonte Michael Linhart (links im Bild), Generalsekretär für auswärtige Angelegenheiten, anlässlich eines Treffens mit Beatrice Fihn (2.v.l.), der Direktorin von ICAN, der International Campaign to Abolish Nuclear Weapons. „Für Österreich ist dies umso erfreulicher, als uns mit ICAN seit langem eine intensive und ausgezeichnete Zusammenarbeit im Kampf gegen die atomare Gefahr verbindet“, so Linhart.

Österreich und das weltweite zivilgesellschaftliche Netzwerk ICAN waren maßgeblich daran beteiligt, dass im Rahmen der Vereinten Nationen der Vertrag über das Verbot von Kernwaffen ausverhandelt und am 7. Juli 2017 von 122 Staaten angenommen wurde. Inzwischen haben neben Österreich bereits 55 weitere Staaten das Abkommen unterzeichnet. Nun gilt es, rasch die für das Inkrafttreten notwendigen 50 Ratifikationen zu erreichen.

„Die gegenwärtige weltpolitische Lage führt uns erneut die existenzielle Gefahr von Atomwaffen vor Augen“, mahnte Linhart. „Nur die vollkommene atomare Abrüstung kann diese Gefahr beseitigen. Der Vertrag zeigt, dass eine Welt frei von Atomwaffen keine Utopie ist. Darum werden wir auch weiter gemeinsam mit ICAN für die Abschaffung von Atomwaffen kämpfen“, so der Außenamtsgeneralsekretär abschließend.

Foto: Lauber/BMEIA
 

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